Handlungsprogramm
2026 setzt das Gotthard-Komitee nachfolgende vier Schwerpunkte im Handlungsprogramm.
Unterstützung nationale Schieneninfrastrukturprojekte Personen- und Güterverkehr
Im Rahmen der Ausbauschritte des Bundes (u.a. Botschaft 2027) setzt sich das Gotthard-Komitee gezielt für zentrale Schlüsselprojekte zur Stärkung der Nord-Süd-Achse ein.
- Ausbau Bahnknoten Basel und neue Juraquerung
- Durchgangsbahnhof Luzern
- Ausbau Nordanschluss NEAT
- Umfahrung Bellinzona
- Güterbahn Cadenazzo–Luino (Gronda ovest)
- Südanschluss Lugano–Milano
- Zimmerberg-Basistunnel 2
- Ausbau Zürich–Schaffhausen
Unterstützung von wichtigen Infrastrukturprojekten im Ausland
Für eine leistungsfähige Nord-Süd-Achse sind starke Zulaufstrecken entscheidend, weshalb sich das Gotthard-Komitee auch hier für zentrale Schlüsselprojekte einsetzt.
- Chiasso–Milano
- Luino–Gallarate–Linie
- Rheintalbahn
- Linksrheinische Strecke in Frankreich
- Gäubahn
Unterstützung von neuen Angeboten im Güter- und Personenverkehr
- Verbesserung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit neuer Angebote durch geeignete Rahmenbedingungen und Anschubfinanzierungen
- Klärung von Regulierung und Governance zur Ermöglichung innovativer Geschäftsmodelle und neuer Marktakteure
- Schaffung neuer Direktverbindungen zu grossen europäischen Metropolen im Personen- und Güterverkehr
- Stärkung und Weiterentwicklung von Nachtverbindungen als attraktive Alternative zum Flugverkehr
- Ermöglichung neuer Anbieter (z.B. Flixtrain, Frecciarossa) sowie neuer Vertriebskanäle (z.B. Trainline, Google)
Zahlreiche erfolgreiche Ansätze sind bereits vorhanden, wie die Sammlung von Good-Practice-Beispielen zeigt.
Diskussionsplattform
Das Gotthard-Komitee steht im Dialog mit Behörden, Partnerorganisationen und Anbietern. Nur gemeinsam können nationale wie auch internationale Schlüsselprojekte auf der Nord-Süd-Achse vorangebracht werden.